Ende des 19. Jahrhunderts nahm die Zuckerfabrik in der Neubrandenburger Straße ihren Betrieb auf. Sie galt bis zum Zweiten Weltkrieg als wichtiger Faktor für Rostocks Wirtschaft. Zu DDR-Zeiten wurden in den etwa 25 Gebäuden chemische und pharmazeutische Erzeugnisse produziert, was den Boden nachhaltig verseuchte. Nach der Wende wurden daher 23 Bauten abgerissen. In den zwei verbliebenen Fabrikgebäuden befinden sich seit 2006 mehrere Musikproberäume und ein Veranstaltungsraum.